Mefail Kadrija in der Schere

Vorbereitungsknüller gegen Eintracht Trier endet mit hochverdientem 1:1

Zu einem hochverdienten Unentschieden kam Borussia Neunkirchen im Testspiel gegen die Eintracht aus Trier. Dabei verdiente sich das Spiel keineswegs den Anschein eines Freundschaftsspiels. Beide Teams nahmen die Generalprobe vor dem jeweiligen Rundenstart ernst – gelegentlich zu ernst. Wobei die Spieler der Eintracht in gewohnter Rubeck-Manier gleich den Versuch unternahmen, dem Gegner den Schneid abzukaufen. Gleichwohl, das Konzept ging nicht auf. Beide Teams neutralisierten sich in Halbzeit eins im Mittelfeld. Torraumszenen waren Mangelware. Etwas überraschend fiel dann der Führungstreffer für die Gäste kurz vorm Pausenpfiff. Bis dahin ließ die sehr gut organisierte Defensive der Borussia nichts Zählbares zu.

In Halbzeit zwei verschob der Gastgeber weiter nach vorne und versuchte durch konsequentes Pressing, früh in Ballbesitz zu kommen. Immer dann, wenn der Ball über wenige Stationen lief, ergaben sich schließlich Gelegenheiten. So zum Beispiel in der 50. Minute als der Trierer Schlussmann einen Kopfball von Andy Haas gerade noch abwehren konnte. In der 62. Minute war es dann soweit: Haas köpfte erneut auf das gegnerische Tor und den Abpraller versenkte Felix Dausend im Trierer Gehäuse. Bis zur 84. Minute neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend. Einziger Aufreger aus Gastgebersicht war dann die Rote Karte für Abdul Kizmaz, der ein grobes Foul begangen haben soll. Trier versuchte nun etwas mehr Druck auf das Neunkircher Gehäuse aufzubauen – zu Zählbarem reichte es aber nicht mehr.

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Gut 250 meist auf die Neunkircher Farben gepolte Zuschauer bedachten ihre Mannschaft nach dem Schlusspfiff mit anhaltenden Beifall. Dieser Auftritt der Borussia lässt für die kommende Saison in der Oberliga hoffen. Die kämpferische Einstellung und die taktische Disziplin lassen schon jetzt die deutliche Handschrift des neuen Trainers Daniel Paulus erkennen.

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