Jakob Forster 13.05.1928 - 17.05.2011

Trauer um Jakob Forster

Borussia Neunkirchen trauert um Jakob Forster. Das Ehrenmitglied verstarb am Dienstag im Alter von 83 Jahren nach langer schwerer Krankheit. Forster bestritt als Torwart über 500 Spiele für Borussia, er gehörte lange Jahre den Führungsgremien des Vereins an und engagierte sich bis ins hohe Alter bei der Sondermannschaft KSS.

Jakob Forster, geboren am 13. Mai 1928, war fast noch ein Kind, als er zum ersten Mal im Tor der ersten Mannschaft von Borussia stand. Das war während des Zweiten Weltkriegs. 1944 half er mit, die Borussia vor dem Abstieg aus der Gauliga Westmark, der damals höchsten Spielklasse, zu retten. Als am 26. August 1945 das erste Spiel nach Kriegsende ausgetragen wurde, stand Forster ebenfalls zwischen den Pfosten. Neunkirchen gewann gegen Spiesen mit 10:0. Wenn Jakob Forster sich an seine Jahre als Fußballer erinnerte, erinnerte er sich zuerst an diese Zeit.

Werbung


Nach der aktiven Karriere brachte sich Forster an verantwortlicher Position bei Borussia ein und konnte dabei auch auf seine Erfahrungen als erfolgreicher Unternehmer zurückgreifen. 1957 hatte sich der gelernte Kfz-Mechaniker als Transportunternehmer selbständig gemacht.

Ehrenmitglied und Träger des Bundesverdienstkreuzes

Für seine Verdienste um den Verein wurde Forster zum Ehrenmitglied ernannt. Dass sein Wirkungskreis weit über die Borussia hinausreichte, zeigt eine weitere Auszeichnung, die ihm zuteil wurde: Jakob Forster war Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Bis ins hohe Alter hatte Forster nicht nur einen Stammplatz auf der Haupttribüne des Ellenfeldstadions, sondern auch in der Sondermannschaft KSS (Kämpfen, Sehen, Siegen). Erst vor zehn Jahren hängte er die Fußballschuhe an den Nagel. Auch danach gehörte Forster noch dem KSS-Vorstand an und engagierte sich im Gesamtverein als Mitglied des Ältestenrats.

Mit Jakob Forster verliert Borussia Neunkirchen eines seiner verdientesten Mitglieder. Unser Mitgefühl gehört seinen Angehörigen. Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

Schreibe einen Kommentar