Julius Hirsch Preis

Teilnahme Julius Hirsch Preis

Borussia Neunkirchen hat im vergangenen Jahr am Julius Hirsch Preis des Deutschen-Fußball-Bundes teilgenommen und damit „ein öffentliches Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen gesetzt“. Auch wenn der 1. Preis nicht nach Neunkirchen ging, unterstützt der Verein auch künftig derartige nachahmenswerte Initiativen rund um den Fußballsport.

„Mit der Stiftung des Julius Hirsch Preises (…) will der DFB ein öffentliches Zeichen für die Unverletzbarkeit der Würde des Menschen setzen, in den Stadien und in der Gesellschaft. Die Vision des jüdischen Fußball-Pioniers Walther Bensemann, Gründungsmitglied des DFB und vieler bis heute populärer Vereine, lebt: Fußball kann Menschen und Völker in ihrer bunten Vielfalt verbinden und dadurch Frieden stiften.

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Mit der Stiftung des Julius Hirsch Preises fordert der DFB seine Mitgliedsverbände und Vereine, seine mehr als sechs Millionen Spieler, Trainer, Funktionäre und besonders die Jugend in seinen Reihen auf, sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen auf dem Fußballplatz, im Stadion und in der Gesellschaft zu stellen.

Mit der Stiftung des Preises erinnert der DFB an viele bedeutende jüdische Spieler, Trainer und Funktionäre, die wie Julius Hirsch den deutschen Fußball bis 1933 geprägt haben und anschließend ein Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen wurden. Er setzt ein Zeichen für die Unverletzbarkeit der Würde des Menschen in den Stadien und der Gesellschaft und würdigt das vielfältige Engagement von Menschen in den um die Vereine des DFB.

Mit dem Julius Hirsch Preis 2012 wird das Fanprojekt Kaiserslautern ausgezeichnet. Die Jury würdigte das vorbildliche und entschlossene Vorgehen des Fanprojekts nach Bekanntwerden von antisemitischen Anfeindungen gegen den israelischen Nationalspieler und ehemaligen FCK-Spieler Itay Shechter. Der Vorfall, in dem eine kleine Gruppe von Zuschauern während eines Trainings rechtsradikale Parolen gegrölt und den Spieler beleidigt hatte, sorgte Anfang dieses Jahres für internationale Aufmerksamkeit.“

Quelle: Deutscher Fußball Bund, 2012

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