Satzung

Satzung der Borussia, VfB e.V., Neunkirchen/Saar (pdf)

§ 1
Name, Rechtsform, Sitz, Gründungstag und Vereinsfarben

Der Verein führt den Namen „Borussia, Verein für Bewegungsspiele e.V., Neunkirchen (Saar)“. Er ist ein im Vereinsregister des Amtsgerichts Neunkirchen unter der Nr. VR 427 eingetragener Verein mit Sitz in Neunkirchen. Der Verein wurde am 24.07.1905 gegründet. Die Vereinsfarben sind Schwarz-Weiß.

§ 2
Zweck und Aufgaben des Vereins

1.

Der Verein betreibt die Pflege von Sport und Spiel, von Sportsgeist und Kameradschaft zur körperlichen und sittlichen Ertüchtigung, vor allem der Jugend.  Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Entwicklung, Förderung und Pflege des Fußballsports. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

2.

Politisch und weltanschaulich ist der Verein neutral.

3.

Mittel und etwaige Gewinne des Vereines dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3
Verbandszugehörigkeit

1.

Der Verein ist Mitglied des zuständigen Regionalverbandes und des zuständigen Landesverbandes.

2.

Satzung und Ordnungen des DFB, die einer einheitlichen Ordnung des deutschen Fußballsports dienen, sind in ihrer jeweiligen Fassung für den Verein, seine Organe, Spieler und seine Mitglieder unmittelbar verbindlich. Diese materiellen Bestimmungen, Organisations- und Zuständigkeitsvorschriften sind die vom DFB aufgestellten und damit im Bereich des DFB allgemein anerkannten Regeln.

3.

Der Verein gehört als Mitglied seines Landes- (und Regional-)verbandes, die ihrerseits Mitglieder des DFB als des Dachverbandes sind, dem DFB unmittelbar an. Aufgrund dieser mittelbaren Zugehörigkeit und der Bestimmungen über die Maßgeblichkeit von DFB- Satzung und Ordnungen in der Satzung des Landes- (und Regional-)verbandes und der unmittelbaren oder mittelbaren Zugehörigkeit des Vereins zum Regionalverband sind auch die DFB-Satzung und die DFB-Ordnungen – insbesondere das Lizenzspielerstatut, die Spielordnung, die Rechts- und Verfahrensordnung und die Trainerordnung – sowie die Regionalverbandssatzung und die Regionalverbandsvorschriften für den Verein verbindlich, soweit sie sich auf die Benutzung der Vereinseinrichtung, 2. Liga, die Bestätigung bei der Benutzung sowie Sanktionen bei Verstößen gegen die Benutzungsvorschriften und den Ausschluss von der Benutzung beziehen. Dies gilt auch für Entscheidungen der DFB-Organe und -beauftragten, bzw. der Organe der Beauftragten des Regionalverbandes gegenüber dem Verein, insbesondere auch, soweit Vereinssanktionen gem. § 43 der DFB-Satzung verhängt werden. Der Verein unterwirft sich der Vereinsgewalt des DFB, des Regionalverbandes und des Landesverbandes, die durch die vorstehend genannten Regelungen und Organentscheidungen einschließlich der Sanktionen ausgeübt wird.

4.

Der Verein überträgt dem Landes- und Regionalverband seine eigene Vereinsgewalt über seine Mitglieder zur Ausübung, soweit es um die Benutzung der Vereinseinrichtung zweite Liga, die Betätigung bei der Benutzung sowie um Sanktionen bei Verstößen gegen die Benutzungsvorschriften und den Ausschluss vor der Benutzung geht. Er ermächtigt gleichzeitig den Regionalverband, die ihm zur Ausübung überlassene Vereinsgewalt weiter an den DFB zur Ausübung zu übertragen.

5.

Die Unterwerfung unter die Vereinsgewalt des DFB, des Regionalverbandes und des Landesverbandes, sowie die Übertragung der Vereinsgewalt zur Ausübung erfolgen, damit einheitliche Regeln für die Benutzung der Vereinseinrichtungen aufgestellt und Verstöße gegen die oben genannten Bestimmungen und Entscheidungen verfolgt und durch Sanktionen geahndet werden können.

6.

Für den Fall der Spielberechtigung des Vereins in der Bundesliga des DFB unterwirft er sich in dem in den vorstehenden Absätzen 2, 3 und 4 umschriebenen Umfang der Vereinsgewalt des DFB. Die den Regionalverbänden hinsichtlich der Regelung in der zweiten Liga übertragenen Rechte entfallen.

§ 4
Mitgliedschaft

1.

Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden.

2.

Über die Aufnahme eines Mitglieds entscheidet der Vorstand. Die Gründe für eine etwaige Ablehnung eines Aufnahmegesuches sind auf Wunsch dem Antragsteller bekannt zugegeben. Im Falle einer Ablehnung ist der Antragssteller berechtigt, binnen einer Frist von vier Wochen um die Entscheidung des Ältestenrates nachzusuchen. Dessen Entscheidung ist endgültig.

3.

Personen, die sich um den Verein oder den Sport besonders verdient gemacht haben, kann der Vorstand mit Zustimmung des Ältestenrates die Ehrenmitgliedschaft verleihen. Ehrenmitglieder sind von Beitragsleistungen befreit; ihnen stehen die gleichen Rechte zu wie den übrigen Mitgliedern.

§ 5
Beendigung der Mitgliedschaft

1.

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

2.

Der Vereinsaustritt kann nur unter der Wahrung einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalendervierteljahres mittel schriftlicher Erklärung gegenüber dem Vorstand erfolgen. Bereits geleistete Beiträge werden nicht rückerstattet.

3.

Über den Ausschluss eines Mitgliedes beschließt der Vorstand einstimmig. Der Ausschluss kann nur beschlossen werden wegen unehrenhaften Betragens, groben Verstoßes gegen die Satzung oder Rückstand mit den Beitragszahlungen über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten. Vor der Entscheidung ist dem Mitglied ausreichend Gelegenheit zu seiner Rechtfertigung zu geben. Gegen die Entscheidung kann innerhalb von vier Wochen Einspruch erhoben werden. Über den Einspruch entscheidet der Ältestenrat endgültig.

§ 6
Beitrag

Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird vom Vorstand festgesetzt.

§ 7
Organe

Die Organe des Vereins sind:

a) Mitgliederversammlung
b) Aufsichtsrat
c) Vorstand
d) Ältestenrat

Mitglied eines Vereinsorgans kann, abgesehen vom hauptamtlichen Vorstandsmitglied nur sein, wer Vereinsmitglied ist.

§ 8
Mitgliederversammlung

1.

Jahreshauptversammlung

Der Vorstand beruft die Jahreshauptversammlung spätestens zum 31. März eines jeden Jahres durch Bekanntmachung der Einladung einschließlich der Tagesordnung in dem überregionalen Teil der Saarbrücker Zeitung unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen ein. Sind zwingende Gründe gegeben, so kann dieser Termin vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis spätestens zum 30. April hinausgeschoben werden.

Die Tagesordnung muss mindestens folgende Punkte enthalten:

a.) Jahresbericht
b.) Kassenbericht
c.) Bericht der Rechnungsprüfer
d.) Entlastung des Vorstandes
e.) Wahl des Aufsichtsrates
f.) Wahl des Ältestenrates
g.) Wahl der Rechnungsprüfer
h.) Verschiedenes

In den Jahren, in denen keine Wahlen stattfinden, entfallen die jeweiligen Punkte e-g.

2.

Außerordentliche Mitgliederversammlung

Außer der Jahreshauptversammlung können vom Vorstand weitere Mitgliederversammlungen einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert. Auf Antrag von mindestens 20% der Mitglieder muss der Vorstand eine Mitgliederversammlung einberufen. Die Einberufung erfolgt unter den gleichen Voraussetzungen mit entsprechender Tagesordnung wie die Einberufung der Jahreshauptversammlung.

3.

Beschlussfassung

Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt. Nur die anwesenden Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimmrecht. Beschlüsse können nur über Angelegenheiten gefasst werden, die auf der Tagesordnung stehen, es sei denn, dass die Mitgliederversammlung mit einer 3⁄4-Mehrheit der Behandlung und Beschlussfassung zustimmt. Die Abstimmungen müssen geheim erfolgen, wenn dies die Mehrheit der anwesenden, abstimmungsberechtigten Mitglieder verlangt.

Anträge von Mitgliedern, die mindestens sieben Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand eingereicht werden, sind durch einfachen Versammlungsbeschluss in die Tagesordnung aufzunehmen.

Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem 1. Vorsitzenden. Im Falle seiner Verhinderung wird er durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten.

Über die von der Versammlung gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 9
Aufsichtsrat

1.

Aufgaben

Der Aufsichtsrat überwacht die Geschäftsführung des Vorstandes.

Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand und beruft ihn ab. Vor jeder ordentlichen Mitgliederversammlung entscheidet der Aufsichtsrat über die Empfehlung an die Mitgliederversammlung zur Entlastung des Vorstandes.

Der Aufsichtsrat beschließt vor jedem Geschäftsjahr den vom Vorstand vorzulegenden Finanzplan. Soweit erforderlich bestellt der Aufsichtsrat im Einvernehmen mit dem Deutschen Fußballbund die Wirtschaftsprüfer und verabschiedet den Jahresabschluss mit Geschäftsbericht.

Der Vorstand bedarf stets der Zustimmung des Aufsichtsrates zu folgenden Geschäften:

a.) Erwerb, Veräußerung und Belastung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten;

b.) Übernahme von Bürgschaften und Eingehung von Mitverpflichtungen von Verbindlichkeiten Dritter;

c.) Abschluss von Darlehensverträgen und Stundungsvereinbarungen sowie von Sicherungsgeschäften dazu;

d.) Abschluss von sonstigen Rechtsgeschäften jeder Art, deren Laufzeit entweder  zwei Jahre überschreitet oder die einen einmaligen oder jährlichen Gegenstand von mehr als 50.000,00 DM haben.

Durch Mehrheitsbeschluss des Aufsichtsrates kann dieser den Abschluss von Rechtsgeschäften durch den Vorstand auch außerhalb des vorstehenden Rahmens von seiner Zustimmung abhängig machen. Etatüberschreitungen bedürfen der Zustimmung des Aufsichtsrates. Die Zustimmung des Aufsichtsrates ist vorher schriftlich einzuholen.

2.

Zusammensetzung

Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens 9 und höchstens 13 Mitgliedern. Die Amtszeit des Aufsichtsrates beträgt 4 Jahre.

Eine Wiederwahl ist zulässig. Mitglied des Aufsichtsrates soll nur sein, wer seit mindestens 3 Monaten Vereinsmitglied ist, mindestens 25 Jahre alt und nicht Mitglied des Vorstandes oder des Ältestenrates ist. Die Tätigkeit des Aufsichtsrates ist ehrenamtlich.

Der Aufsichtsrat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden.

Die Sitzungen des Aufsichtsrates finden mindestens vierteljährlich, darüber hinaus unter Berücksichtigung der Vereinsinteressen nach Bedarf statt. Die Sitzungen werden durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrates einberufen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates muss eine Sitzung einberufen, wenn dies mindestens drei Mitglieder des Aufsichtsrates verlangen. Zu den Sitzungen lädt der Vorsitzende des Aufsichtsrates unter Einhaltung einer Frist von einer Woche schriftlich ein. In dringenden Fällen kann auf eine schriftliche Ladung und auf die Einhaltung der Ladungsfrist verzichtet werden, wenn kein Mitglied des Aufsichtsrates widerspricht.

Über jede Sitzung des Aufsichtsrates ist ein Protokoll zu führen.

Der Aufsichtsrat fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Zur Beschlussfassung müssen mindestens 2/3 der Mitglieder des Aufsichtsrates anwesend sein.

3.

Wahl des Aufsichtsrates

Die Mitglieder des Aufsichtsrates werden auf Vorschlag des Ältestenrates mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates werden zusammen gewählt.

Sofern der Aufsichtsrat während der laufenden Wahlperiode beschlussunfähig wird, hat auf einer eigens hierfür vom Vorstand einzuberufenden Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl stattzufinden.

Einzelne Mitglieder des Aufsichtsrates können aus wichtigem Grund vor Ablauf ihrer Amtszeit von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen abberufen werden.

Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Abberufung, wenn mindestens vier der Mitglieder des Aufsichtsrates oder 20% der Vereinsmitglieder dies gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragen. Der Antrag ist zu begründen. Der Vorstand beruft dann aufgrund des Antrages eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein. Das betroffene Aufsichtsratsmitglied erhält auf der Mitgliederversammlung Gelegenheit, zu seiner beabsichtigten Abberufung Stellung zu nehmen.

§ 10
Vorstand

1.

Aufgaben

Der Vorstand ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Wahrnehmung aller Vereinsaufgaben, sofern sie nicht satzungsgemäß anderen Vereinsorganen vorbehalten sind. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Er entscheidet eigenverantwortlich über die ideellen, sportlichen, wirtschaftlichen und sonstigen Belange des Vereins.

2.

Zusammensetzung

Der Vorstand besteht aus folgenden fünf  Mitgliedern:

a.) dem 1. Vorsitzenden
b.) dem Leiter des Finanzausschusses (zugleich 2. Vorsitzender)
c.) dem Leiter des Spielausschusses
d.) dem Leiter des Jugendausschusses
e.) dem Beisitzer

Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. Die Vorstandsmitglieder dürfen nicht gleichzeitig Mitglied im Aufsichtsrat oder Ältestenrat sein.

Der Aufsichtsrat kann zusätzlich hauptamtliche Vorstandsmitglieder bestellen. Hauptamtliche Vorstandsmitglieder dürfen keine ordentlichen Mitglieder des Vereins sein. Eine etwa bestehende Mitgliedschaft ruht für die Dauer der hauptberuflichen Tätigkeit.

3.

Bestellung und Abberufung

Die Vorstandsmitglieder werden durch den Beschluss des Aufsichtsrates, der einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen bedarf, bestellt. Die Bestellung der Vorstandsmitglieder erfolgt für die Dauer von drei Jahren.

Wiederholte Bestellung ist möglich. Ein Vorstandsmitglied ist bestellt, wenn es das Amt annimmt.

Mit einem Aufsichtsratsbeschluss, der der Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen bedarf, kann ein Vorstandsmitglied auch vor Ablauf der Amtsperiode abberufen werden. Der abzuberufende Vorstand ist von einem entsprechenden Tagesordnungspunkt des Aufsichtsrates rechtzeitig, mindestens 3 Kalendertage vorher, zu informieren. Er ist vom Aufsichtsrat anzuhören, indem ihm die Gelegenheit zur Aussprache mit dem Aufsichtsrat vor der Beschlussfassung gewährt wird.

Jedes ehrenamtliche Vorstandsmitglied kann sein Amt jederzeit niederlegen; dies darf aber, sofern nicht ein wichtiger Grund geltend gemacht wird, nicht zur Unzeit erfolgen. Besteht mit einem Vorstandsmitglied ein Anstellungsverhältnis, so darf dieses sein Amt nur niederlegen, wenn es sich dabei auf einen wichtigen Grund beruft. Erfolgt die Amtsniederlegung aus einem wichtigen Grund, den der Verein zu vertreten hat, so ist der Vorstand nicht genötigt, zugleich das Angestelltenverhältnis zu kündigen.

Eine Rücktrittserklärung eines Vorstandsmitgliedes hat gegenüber dem Aufsichtsrat zu erfolgen.

Eine Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes kann auch anlässlich einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. In der Ladung zu der außerordentlichen Mitgliederversammlung ist die Abberufung des jeweiligen Vorstandsmitgliedes als Tagesordnungspunkt anzugeben.

4.

Vertretungsbefugnis des Vorstandes

Im Außenverhältnis wird der Verein durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Darunter muss der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter sein. Eine wechselseitige Bevollmächtigung ist ausgeschlossen.

Verträge mit Lizenz- bzw. Vertragsspielern dürfen nur schriftlich abgeschlossen werden. Alle Rechtsgeschäfte müssen sich im Rahmen des Finanzplanes bewegen.

Der Vorstand ist insgesamt von der Vertretung des Vereins ausgeschlossen, soweit durch ein Rechtsgeschäft ein Vorstandsmitglied rechtlich oder wirtschaftlich, persönlich, über nahe Angehörige oder verbundene Unternehmen begünstigt oder verpflichtet wird. Eine Befreiung von diesen Beschränkungen kann nur durch Beschluss des Aufsichtsrates herbeigeführt werden, und zwar für jeden Einzelfall.

5.

Die Geschäftsführung des Vorstandes

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er beruft Mitglieder für den Finanzausschuss, den Spielausschuss und den Jugendausschuss. Der Vorstand hat sich eine Geschäftsordnung zu geben. Diese muss dem Aufsichtsrat zur Genehmigung vorgelegt werden. Die Geschäftsordnung hat das Zustandekommen von Vorstandsbeschlüssen und ihre Dokumentation zu regeln, sowie die internen Vertretungs- und Zuständigkeitsbestimmungen zu enthalten. Die Geschäftsordnung ist kein Satzungsbestandteil.

Der Vorstand hat vor jedem Wirtschaftsjahr einen Haushaltsplan zu erstellen und dem Aufsichtsrat zur Genehmigung vorzulegen. Quartalsweise sind dem Aufsichtsrat die betriebswirtschaftlichen Daten zur Berichterstattung und der Gegenüberstellung zum Haushaltsplan vorzulegen. Der Aufsichtsrat hat ein jederzeitiges Recht auf Information durch den Vorstand.

6.

Haftung

Die Vorstandmitglieder haften dem Verein für jeden schuldhaft verursachten Schaden gesamtschuldnerisch. Der Aufsichtsrat kann Vorstandsmitglieder für Fälle leicht fahrlässiger Schadensverursachung von der Haftung befreien.

§ 11
Ältestenrat

1.

Aufgaben

Der Ältestenrat unterbreitet der Mitgliederversammlung die Vorschläge zur Wahl der Aufsichtsratsmitglieder und entscheidet über Fragen der Vereinsmitgliedschaft.

Bei den Vorschlägen zur Wahl der Aufsichtsratsmitglieder können Anregungen von Vereinsmitgliedern nach freiem Ermessen berücksichtigt werden. Die Wahlvorschläge werden zusammen mit der Ladung zur Mitgliederversammlung bekannt gemacht.

2.

Zusammensetzung

Der Ältestenrat besteht aus sieben von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von fünf Jahren zu wählenden Mitgliedern und allen Ehrenmitgliedern. Wählbar ist nur, wer seit mindestens fünf Jahren Vereinsmitglied ist. Die Mitglieder des Ältestenrates dürfen nicht Mitglieder eines anderen Vereinsorgans, mit Ausnahme der Mitgliederversammlung, sein.

Der Ältestenrat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und gibt sich eine Geschäftsordnung.

§ 12
Abteilungen

1.

Allgemeines

Der Verein unterhält neben der Fußballabteilung weitere Abteilungen für verschiedene andere Sportarten.

Jede Abteilung ist zur selbstständigen Regelung aller Angelegenheiten der von ihr betriebenen Sportdisziplin befugt. Eine Abteilung kann die Zugehörigkeit von der Zahlung eines besonderen Beitrages abhängig machen. Die Höhe dieses Beitrages bestimmt die Abteilungsversammlung.

2.

Organe

Organe der Abteilungen sind

a.) die Abteilungsversammlung
b.) der Abteilungsvorstand

3.

Abteilungsversammlung

Auf der Abteilungsversammlung finden die Vorschriften über die Jahreshauptversammlung entsprechende Anwendung.

4.

Abteilungsvorstand

Der Abteilungsvorstand wird von der Abteilungsversammlung gewählt, die auch über seine Zusammensetzung und die Amtsdauer entscheidet.

§ 13
Rechnungsprüfer

Die Jahreshauptversammlung wählt alle zwei Jahre zwei Rechnungsprüfer. Wiederwahl ist zulässig. Die Rechnungsprüfer dürfen nicht Mitglied eines Organs sein, mit Ausnahme der Jahreshauptversammlung. Die Rechnungsprüfer haben die Finanzgeschäfte des Vereins sachlich und rechnerisch zu prüfen und rechtzeitig vor der Jahreshauptversammlung einen Prüfungsbericht zu fertigen, der der Versammlung zur Kenntnis zu geben ist.

§ 14
Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 15
Haftung

Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen, Geräten und Einrichtungen des Vereins oder bei Veranstaltungen des Vereins erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen gedeckt sind. Die Mitglieder können dagegen zum Schadensersatz verpflichtet werden, soweit ihnen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann.

§ 16
Auflösung und Fusion

1.

Die Auflösung des Vereins oder die Vereinigung mit einem anderen Verein kann nur in einer besonders zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Auflösungs- oder Fusionsbeschluss bedarf einer Stimmenmehrheit von 3⁄4 sämtlicher Mitglieder. Die Versammlung ist nur beschlussfähig, wenn 3⁄4 der Mitglieder anwesend sind. Ist dieses Erfordernis nicht gegeben, so entscheidet eine zweite, spätestens 14 Tage später erfolgende Versammlung, ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder mit 3⁄4 Stimmenmehrheit.

2.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Neunkirchen zwecks Verwendung für eine gemeinnützige Einrichtung, die dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports verwenden muss.

§ 17
Satzungsänderung

Änderungen der Satzung können nur durch die Jahreshauptversammlung oder einer zu diesem Zweck eigens einberufenen Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit (§ 33 BGB) beschlossen werden. Anträge von Mitgliedern auf Satzungsänderung müssen sieben Tage vor der darüber abstimmenden Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.

§ 18
Inkrafttreten

Die Satzung tritt nach Genehmigung durch die Mitgliederversammlung mit dem Tage der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

§ 19
Übergangsregelung

Mitglieder des erstmals zu wählenden Aufsichtsrates werden von dem amtierenden Ältestenrat (§ 14 der bisherigen Satzung) der Mitgliederversammlung zur Wahl vorgeschlagen.