Seit 1955 steht der stählerne Fußballer des Künstlers Karl Hock am Ellenfeldstadion

Rudi Dörrenbächer wird 80

Man könnte glauben, der Künstler Karl Hock habe ihn vor Augen gehabt. Rudi Dörrenbächer war ein Fußballer von beeindruckender Körperlichkeit. Die Ähnlichkeit zwischen ihm und dem wuchtigen Denkmal vor dem Ellenfeld-Stadion, das Hock im Jahr 1955 formte, sie ist frappierend. Tatsächlich kam Dörrenbächer erst zwei Jahre nach dem Kunstwerk zu Borussia Neunkirchen.

Zwischen 1957 und 1963 erzielte der von Hellas Marpingen gekommene Stürmer nicht weniger als 136 Tore in 168 Oberliga-Spielen. 1962 schoss er Neunkirchen mit 37 Toren zur Meisterschaft in der Oberliga Südwest. Mit dieser Trefferquote war er damals der beste Torschütze in ganz Deutschland. So setzte sich der stille Dörrenbächer selbst ein Denkmal. Schockierend war sein Karriereende nur wenige Monate später. In Frankenthal erlitt er nach einem Kopfballtor einen Schädelbasisbruch. Später war der Polizist im Laufsport erfolgreich.

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Heute wird Rudi Dörrenbächer stolze 80 Jahre alt. Wir gratulieren ihm von Herzen.

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