SVN Zweibrücken empfängt Borussia Neunkirchen

0:0 gegen Zweibrücken

0:0 Unentschieden endete die Partie Borussia Neunkirchen gegen den SVN Zweibrücken. In einem von Zweibrücker Seite gewohnt hart geführtem Spiel blieben die Tore somit aus.

Bereits in der 18. Minute sah Nazif Hajdarovic wegen Meckerns die rote Karte. Vorangegangen waren mehrere Fouls und unnötige Provokationen der Westpfälzer, die vom schwachen Schiedsrichter, der die Partie zu keinem Zeitpunkt im Griff hatte, nicht geahndet wurden. Warum die Unsportlichkeiten und üblen Provokationen seitens der Mannschaft von Trainer Peter Rubeck ungeahndet blieben, erschloss sich wohl keinem der Zuschauer im Ellenfeldstadion. Höhepunkte dieser Unsportlichkeiten waren sicherlich der Spieler Gries, der wie vom Blitz getroffen zu Boden sank und Torhüter Hodel, der nach der roten Karte den Spieler Hajdarovic anrempelte und weiter provozierte – wie im übrigen auch die Fernsehbilder zeigen.

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Bedauerlich, dass derartige Unsportlichkeiten, für die die Zweibrücker in der Oberliga durchaus bekannt sind, keine Konsequenzen nach sich ziehen. Das Publikum war insofern zurecht sauer auf einige Zweibrücker Spieler, die zudem durch obszöne Sprüche und Gesten zum Neunkircher Anhang unnötigerweise Aggressionen in dieses Spiel brachten!

Das Spiel plätscherte danach vor sich hin. Torszenen gab es so gut wie keine, dafür aber ein grobes Foulspiel an Tim Cullmann, was wiederum keine Konsequenzen für den Gegner nach sich zog. Im Gegenteil, die Bank sowie einige Spieler seitens der Zweibrücker provozierten weiter und Trainer Adetunji Adeyemi, der zurecht außer sich aufgrund dieser Körperverletzung war, wurde vom Schiedsrichtergespann auf die Tribüne verbannt. Für den Zweibrücker Spieler gab es hingegen nicht einmal eine gelbe Karte…

Insgesamt ein schwaches Spiel mit nur wenigen Torszenen, das letztlich auch keinen Sieger verdient gehabt hätte. Wie das Spiel ohne die rote Karte gelaufen wäre bleibt somit Spekulation. Einen erfahrenen Schiedsrichter sowie einen fairen und niveauvollen Gegner suchte man an diesem Samstag leider vergeblich!

Nach dem starken Spiel gegen den Drittligisten aus der Landeshauptstadt steht bereits am Ostersamstag das nächste Spiel in der Oddset-Oberliga Südwest an. Das Nachholspiel gegen den SVN Zweibrücken findet nach zweimaliger Verschiebung nun auch endlich statt. Um 14:30 Uhr erwartet das Team von Trainer Adetunji Adeyemi die von Peter Rubeck trainierten Westpfälzer.

Borussia und der SVN haben jeweils ein Spiel weniger: Mit 37 Punkten und derzeit zwölf Zählern Rückstand auf Tabellenplatz 1 steht Neunkirchen momentan auf dem 8. Tabellenplatz; Zweibrücken steht mit 41 Punkten an fünfter Stelle. Die Mannschaft hat gegen Saarbrücken sowie in den Wochen zuvor gezeigt, welch Potential in ihr steckt. Sollte sie dieses auch gegen Zweibrücken abrufen können, erwartet die Zuschauer sicherlich ein spannendes und umkämpftes Spiel. Leicht wird es nicht, denn auch die Gäste aus Niederauerbach haben nach der aus ihrer Sicht bitteren 0:4 Pleite im Hinspiel noch eine Rechnung offen. Bekannte Gesichter wie Felix Dausend (1. FC Saarbrücken), Marius Neumeier (Hertha Wiesbach) und Guillaume Paul (SC Hauenstein) haben den Verein verlassen. Xavier Novic (11 Saisontore) wurde hingegen für den Sturm vom Ligakonkurrenten FK Pirmasens verpflichtet. Und mit Arif Karaoglan kommt einer unserer besten Spieler der letzten beiden Spielzeiten zurück ins Ellenfeldstadion.

Blick ins Ellenfeld – Ausgabe 9 – Zweibrücken

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