Raimund Eich

Premiere! „die Auswärtskolumne“ !

Zum Top-Spiel, die erste „Auswärtsspiel-Kolumne“

Go Borussia

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Kolumne von Raimund Eich

Ich wusste es, beten hilft! Na ja, vielleicht nicht immer, aber diesmal schon. Ich hatte ja in meiner letzten Kolumne die stummen Gebete erwähnt, die viele von der einzigartigen Fluchtlichtkulisse bewegte Zuschauer beim Pokalspiel gegen den FCS zum Erhalt unseres Traditionsvereins und seiner Spielstätte in den Nachthimmel über dem Ellenfeldstadion geschickt haben. Der liebe Gott, der bekanntlich nicht mehr der Jüngste ist und vielleicht auch nicht mehr ganz so gut hört und sieht wie in jungen Jahren, hat diese Gebete im Chor, zumal sie von einer hell ausgeleuchteten Gebetsstätte zu ihm drangen, offenbar deutlich wahrgenommen. Und ich glaube, dass sie ihn bewegt haben und dass er daher ähnlich wie beim Märchen von den Sterntalern quasi über Nacht auf wundersame Weise 100.000 Euro-Taler vom Himmel regnen ließ. Zugegeben, oder falls Ihnen das lieber ist, dieses Wunder wurde letztlich von einem (oder waren es mehrere?) unbekannten irdischen Gönner in die Tat umgesetzt. Aber das war dann, und darauf bestehe ich jetzt, zumindest ein vom lieben Gott beauftragter Bote, ein Engel in Menschengestalt sozusagen. Und der hat  sich damit, wie ich finde, schon zu Lebzeiten ein paar Flügel verdient, zumindest schwarz-weiße mit einem goldenen Borussenlogo drauf. Und deshalb widme ich diesem geheimnisvollen Unbekannten auch die kleine Auswärtskolumne hier, obwohl ich ansonsten nur welche zu den Heimspielen verfasse.

Am Samstag geht es für unsere Jungs jedenfalls zum Spitzenspiel nach Hauenstein. Das Team von Fußballweltmeister Jürgen Kohler lauert sicherlich nur darauf, mit einem Sieg gegen die Borussia an Spitzenreiter Koblenz vorbeiziehen zu können. Ob unsere Petry-Jünger das verhindern können? Abwarten und Tee trinken! Zur Not tut ´s bei diesen Temperaturen natürlich auch Glühwein. Die Borussen sind zwar seit nunmehr 9 Spielen ungeschlagen, aber ob diese Erfolgsserie auch diesmal fortgesetzt werden kann? Es wäre natürlich besonders schön, am Samstag drei Punkte einfahren zu können und auch diese dem schwarz-weiß beflügelten Mister X widmen zu können.

Ich bin ja offen gestanden sehr gespannt darauf, ob das Geheimnis um den unbekannten Wohltäter jemals gelüftet werden wird. In der kalten Jahreszeit fällt es ihm natürlich besonders leicht, die verliehenen Borussenflügel unter einer dicken Jacke oder einem dicken Mantel zu verbergen. Vielleicht sollte man daher beim nächsten Spiel seinem Nachbarn oder Vordermann einfach mal gefühlvoll auf die Schultern klopfen. Selbst einen verdeckten Flügel müsste man damit doch eigentlich aufspüren können, oder ..?

In diesem Sinne:

Go Borussia, zusammen steh’n und Siege seh’n,
Go Borussia, wir lassen 1.000 Fahnen weh’n…