Michael Petry

Petry bleibt nicht in Neunkirchen

Michael Petry wird seinen Vertrag bei Borussia Neunkirchen nicht – über die Spielzeit 2015/16 hinaus – verlängern.

Dies teilte Borussia’s Trainer Michael Petry dem Vorstandsvorsitzenden der Borussia, Martin Bach, nach dem Testspiel bei DJK Bildstock am Mittwochabend persönlich mit.

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Michael Petry empfindet in Neunkirchen  einen zu  großen Druck. Es werde allzu schnell „von einem Aufstieg in die Regionalliga“ gesprochen. Daher glaubt Petry, dass er „für die Borussia nicht der richtige Mann“ ist.

Der „Vorstand der Borussia bedauert die Entscheidung Petry’s angesichts der bislang stets guten Zusammenarbeit. Wir als Vorstand haben in dieser Richtung keinen Druck aufgebaut, weder auf die Mannschaft noch auf den Trainer, weder in der laufenden Saison noch in der Zukunft. Wir wollen den Verein kontinuierlich nach vorne entwickeln und definieren langfristige Ziele und Etappenziele, die bei weitem nicht nur auf sportliche Ziele – wie einen Aufstieg – sondern auf  Nachhaltigkeit und strukturelle Verbesserungen ausgelegt sind“, erklären die beiden Vorstandsvorsitzenden, Martin Bach und Michael Krebs, unisono.

„Wir haben Michael Petry aus Saarbrücken geholt, als er gerade mit der B-Jugend des FCS aus der Bundesliga abgestiegen ist.  Dies war damals für uns durchaus auch ein Risiko. Wir haben ihn als jungen, unerfahrenen Trainer verpflichtet, ihm sehr viel Vertrauen entgegen-gebracht und ihn mit weit reichenden Kompetenzen ausgestattet“, stellt Martin Bach klar.

Diese Entscheidung des Vorstandes für Michael Petry habe „sich im Nachhinein als absolut richtig herausgestellt und hat sicher auch Michael Petry Gelegenheit gegeben, sich als Mensch und als Trainer weiterzuentwickeln. Wir respektieren und bedauern Michael Petry’s Entschei-dung. Verstehen können wir sie aber nicht… Michael Petry hatte in Neunkirchen ein ange-nehmes Arbeiten mit vielen Freiheiten und mit zufriedenen Spielern, die pünktlich ihr Geld bekommen. Dass die Zeit in der Insolvenz nicht einfach werden und immer wieder auch schwierige Situationen herauf  beschwören würde, war von Beginn an klar. Wir denken aber, dass wir diese schwierige Zeit als Verein ganz gut gemeistert und das Thema ‚Insolvenz‘ – so weit das eben möglich ist – von der Mannschaft ferngehalten haben“, resümieren Borussia’s Vorstandsvorsitzende weiter. „Wir haben in den letzten Monaten viel bewegt und die ersten hohen Hürden genommen. Das stimmt uns auch für die Zukunft optimistisch, in der wir in aller Ruhe konzeptionell weiterarbeiten und uns realistische Ziele setzen werden“, wagen Martin Bach und Michael Krebs einen Blick in die Zukunft ihrer Borussia.

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