Zweibrücken will Punkt(e) mitnehmen
(Quelle: offizielle Homepage des SVN Zweibrücken)
Serie bei Borussia fortsetzen
SVN gastiert im Neunkirchener Ellenfeldstadion
Nach dem 2:1-Heimsieg des SVN 1929 Zweibrücken über den SV Elversberg II flimmerte auf dem TV-Bildschirm im Sportheim der Videotext. Er zeigte zunächst die Ergebnisse und dann die Tabelle der Fußball-Oberliga Südwest. SVN-Trainer Peter Rubeck würdigte dem Flimmerkasten keines Blickes. „Okay, wir sind jetzt Tabellenzweiter. Aber das ist nicht mehr als eine Momentaufnahme“, drückt Rubeck bewusst auf die Euphoriebremse, atmet kurz durch und gibt dann nochmal verbal Gas: „Am Samstag spielen wir in Neunkirchen. Dort brennt bereits der Baum. Die Borussia hat erst fünf Punkte gesammelt, steht mit dem Rücken zur Wand. Es wird schwer, aber ich will dort nicht verlieren.“ Mit welcher Formation er diese Mission am Samstag, 14.30 Uhr, im altehrwürdigen Ellenfeldstadion angeht, verriet er nicht. Einer, der auf einen Einsatz von Beginn an brennt, ist Alexander Bisorca. Der SVN-Stürmer spielte vergangene Saison bei der Borussia, jedoch verstärkt in deren zweiten Mannschaft. So oder so: Rubeck verlangt von seinen Jungs, dass sie 100 Prozent geben, immer sowohl im Spiel als auch im Training.
„Wenn wir nur einen Tick weniger Leidenschaft zeigen, nicht am Limit spielen, dann sehe ich schwarz“, betont der erfahrene Fußball-Lehrer. Ach so: Bei einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage des Spitzenreiters FKP beim SC Hauenstein stünde der SVN auf Platz eins. Peter Rubeck müsste seinen Jungs dann ein Videotext-Verbot erteilen. Denn: Abheben ist nicht erlaubt. Noch nicht. (ado)
(Zitat Ende)

Liebe Freunde aus Zweibrücken,
wenn richtig ist, dass jede Pechsträhne einmal ein Ende hat, gilt sicher auch der Satz: "Jede Glückssträhne ist irgendwann einmal vorüber". Man kann weder dauerhaft am Aluminium oder an vielbeiniger Abwehr scheitern, noch unendlich oft in letzter Spielminute oder mit nur einem Törchen síegen. Übrigens: bei der Borussia brennt kein Baum. (Weihnachten ist noch weit!) Und, wenn einer mit dem Rücken zur Wand steht, kann er jedenfalls nicht mehr umfallen. Diejenigen, die dagegen anrennen, können sich allerdings eine blutige Nase holen. Gar nicht schlecht also, so eine Wand im Rücken zu haben.
Einstweilen wird hier in Ruhe weiter gearbeitet. In der Borussia 2009/2010 steckt genügend Qualität, um zumindest oben mitzuspielen. Warum also sollte nicht gegen Zweibrücken die Kehrtwende kommen? Einen besseren Zeitpunkt gibt es eigentlich nicht.
Wir freuen uns auf Euren Besuch
herzlichst Eure
Borussia



