Die Vorstände Dr. Sven Jager, Joachim Weber (hinten, v.l.), Martin Bach, Giuseppe Ferraro und Okan Kaya (vorne, v.l., Foto: Th. Burgardt/borussia-online.de)

Drei neue Vorstandsmitglieder

Der Aufsichtsrat von Borussia Neunkirchen hat drei neue Vorstandsmitglieder berufen. Okan Kaya, Martin Bach und Dr. Sven Jager wechseln aus dem Kontrollgremium in die Geschäftsführung des Vereins. „Der Führungswechsel ist nun abgeschlossen. Wir ermöglichen dem Verein damit einen Neuanfang“, erklärte der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Bach. Bereits im Oktober hatte der Aufsichtsrat mit Giuseppe Ferraro einen neuen Vereinsvorsitzenden präsentiert. Joachim Weber, der langjährige Leiter des Jugendausschusses, wird dem Vorstand auch weiterhin angehören.

„Ich will meinen Beitrag dazu leisten, dass es mit Borussia Neunkirchen wieder bergauf geht“, sagte das neue Vorstandsmitglied Kaya. Als Leiter des Finanzausschusses wird er zugleich zweiter Vorsitzender des Vereins sein. Bach wird den Spielausschuss leiten. Er kündigte einschneidende Veränderungen im sportlichen Bereich an. Jager wird sich als Beisitzer vor allem um das Marketing kümmern. Kaya, Bach und Jager waren im August mit sechs weiteren Kandidaten von der Mitgliederversammlung in den Aufsichtsrat gewählt, Bach kurz darauf zum Vorsitzenden des Kontrollgremiums bestimmt worden. Diese Position nimmt ab sofort Björn Biehl ein.

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Biehl dankte den bisherigen Vorstandsmitgliedern Andreas Stumpf, Joachim Weiersbach und Rouven Schön für ihr Engagement. „Unser Verein hat in den letzten Jahren unter einer andauernden Führungskrise gelitten. Der bisherige Vorstand musste beinahe ein Jahr lang ohne einen Vorsitzenden auskommen. Diese Herausforderung hat er angenommen“, so Biehl. Zugleich räumte er Spannungen zwischen dem Aufsichtsrat und den jetzt ersetzten Vorstandsmitgliedern ein. Trotzdem habe man gemeinsam die Lage der Borussia verbessert.

Durch den Wechsel von Kaya, Bach und Jager in den Vorstand reduziert sich die Anzahl der Aufsichtsräte auf sechs, da mit Peter Folz, David Rosenfeldt, Johannes Schäfer und Roland Schön zuletzt vier Mitglieder das Gremium auf eigenen Wunsch verließen. Die Satzung schreibt jedoch mindestens neun Aufsichtsräte vor. Vorstand und Aufsichtsrat streben nun eine Satzungsänderung an. „Wir werden der Mitgliederversammlung vorschlagen, den Aufsichtsrat formal zu verkleinern. Eine Reduzierung der Räte ist notwendig, damit das Gremium effizient arbeiten kann. Das haben die zurückliegenden Monate gezeigt“, sagte Biehl.

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