Pokalfieber 001

Meinung zum Pokalspiel von Bruno Bouillon

Meine Meinung
Alles wie gehabt.

Seit Jahrzehnten steht unsere Borussia im „Schatten“ des 1.FC
Saarbrücken. Der „Schatten“ bezieht sich auch auf die letzte
„Demütigung“ des FCS. Beim angeblich dunklen Flutlichtspiel im Pokal.
Deren Trainer Falko Götz, in der Bundesliga habe ich ihn als Spieler
bewundert, scheint das „Schwarz-Blaue“ Gen schnell geerbt zu haben. Er
hatte vorsorglich Protest eingelegt, der bei einer FCS Niederlage zu
einer Wiederholung geführt hätte. Man erinnere sich an den Hundebiss
gegen den Saarbrücker Spieler Unger, der angeblich von einem Schäferhund
mit Maulkorb so schwer verletzt wurde, dass er ausgewechselt werden
musste. Borussia gewann 2:1 durch zwei Tore von Ferdi Keller (Der
Nationalmittelstürmer war kurz zuvor vom HSV zur Borussia gewechselt).
Das Spiel wurde wiederholt und Borussia gewann erneut 1:0. Zurück zur
0:1 Pokalniederlage unter „dunklem Flutlicht“. Da hätte Borussia zweimal
Grund gehabt, Protest einzulegen. Der Schiedsrichter kam aus
Saarbrücken-Bübingen, der in der zweiten Halbzeit ein klares Handspiel
eines Saarbrücker Spielers im Strafraum nicht mit dem Elfmeter Pfiff
ahndete. Man stelle sich vor, der Schiedsrichter wäre aus
Neunkirchen-Furpach oder Wellesweiler oder Wiebelskirchen gekommen, der
FCS wäre im „Dreieck“ gesprungen, auch zu Recht. Denn dieses Spiel hätte
auf jeden Fall einen Schiedsrichter erforderlich gemacht, der über allen
Zweifeln erhaben gewesen wäre. Das musste mal gesagt werden, zumal die
Borussen Fans mit den Saarbrückern seit einiger Zeit eine
Fangemeinschaft haben.
Es lebe die Freundschaft im Saarland!

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