Insolvenzende

Insolvenzverfahren endgültig abgewendet

Borussia kann hoffnungsvoll in die Zukunft schauen
Während Borussias Mannschaft sportlich dabei ist, nach dem Abstieg aus der Oberliga in der Saarlandliga anzukommen, gibt es nun in wirtschaftlicher Hinsicht sehr erfreuliche Nachrichten: Borussia hat die Insolvenz, die seit mehr als zwei Jahren wie ein Damoklesschwert über dem Verein schwebte, endgültig abwenden können!

Die Steine, die Präsident Martin Bach und seinen Vorstandskollegen vom Herzen fielen, waren weit über die Stadtgrenzen Neunkirchens hinaus zu hören. Mit allen Gläubigern konnte Einigung erzielt, der Verein saniert werden. Dabei ist es in den letzten 27 Monaten gelungen, fast 600.000 Euro Verbindlichkeiten abzubauen bzw. umzuschulden. „Wir sind heilfroh, dass es uns gelungenn ist, Borussia retten und vor dem Untergang bewahren“, ist Martin Bach die Erleichterung anzusehen. Der Borussen-Boss wirkt wie von Zentnerlasten befreit und dankt allen, „die mitgeholfen haben, ein Wahrzeichen der Stadt zu bewahren, denn Neunkirchen verdankt seine überregionale Bekanntheit insbesondere der traditionsreichen Borussia und ihrem altehrwürdigen Ellenfeldstadion. Wir sind all denen zu Dank und Anerkennung verpflichtet, die Vertrauen in unser Projekt gesetzt und uns darin unterstützt haben, den schier ausweglos scheinenden Kampf zu gewinnen. Ich denke dabei sowohl an private Gönner, die den Kampf ums Überleben der Borussia zu ihrem persönlichen Kampf gemacht haben, als auch an die vielen Unternehmen, die Borussia in schweren Zeiten nicht im Stich gelassen haben.“ Die Auswirkungen einer Insolvenz möchte sich Martin Bach lieber gar nicht erst ausmalen: „Dies hätte den Abstieg in die unterste Liga zur Folge gehabt und wäre sicherlich das Ende des Vereins gewesen.“

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Im Gegensatz zu einem Insolvenz-Szenario, so Martin Bach, sei der Abstieg in die Saarlandliga, so schmerzlich er gewesen sei, eine reparable Situation. Umso mehr, als nun nach Abwendung der Insolvenz die Zeichen auf Aufbruch und Neuausrichtung stünden. „Jetzt kann die Zukunft richtig beginnen. Wir werden alles daran setzen, einerseits die Borussia sportlich neu auszurichten und in den nächsten Jahren mit kontinuierlicher Arbeit wieder nach vorne zu bringen. Hier haben Mannschaft und Trainer unser Vertrauen. Andererseits gilt es, wirtschaftlich solide zu planen und nicht mehr Geld auszugeben als wir einnehmen“, gibt sich Borussias Präsident optimistisch und bittet den immer noch zahlreichen Anhang Borussias, diesen Weg mit Vertrauen und Geduld mitzugehen und so Teil des Projektes Borussia zu werden. „Schließlich hat Borussia“, so Martin Bach, „vielen von uns seit Kindesbeinen an viele schöne Stunden bereitet, und wir können auf diese Weise dem Verein auch etwas zurückgeben.“ (-jf-)