Markus Schmitt beim Aufwärmen (Foto: Th. Burgardt)

„Im Moment zählt nur die Borussia“

FSV Mainz 05, Eintracht Frankfurt, U18 Nationalmannschaft – allesamt namhafte Stationen, die Borussias Neuzugang Markus Schmitt durchlaufen hat. Im Interview spricht er über seinen bisherigen Werdegang, den Traditionsverein aus Neunkirchen und seine Fußballerpersönlichkeit.

Markus, letzte Woche hast du deinen Vertrag in Neunkirchen unterschrieben. Wie gefällt es dir bisher?

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Markus Schmitt: Ich fühle mich sehr wohl hier! Meine Mannschaftskollegen und das Trainerteam haben mich super aufgenommen. Das Umfeld, das Stadion, die Atmosphäre und die Fans sind toll. Ich freue mich auf die restliche Saison.

Am vergangenen Wochenende durftest du in Pirmasens 45 Minuten lang spielen. Wie hast du das Spiel, die Stimmung und die Fans erlebt?

Markus Schmitt: Das erste Spiel für meinen neuen Verein vor solch einer Kulisse wie in Pirmasens absolvieren zu dürfen, ist schon etwas ganz Besonderes. Das Spiel war zwar insgesamt sehr kampfbetont, dennoch konnte man das Potential, das in der Mannschaft steckt, sehen.

Hat die Mannschaft und das Umfeld (Trainer/Vorstand) den Ausschlag gegeben, beim Traditionsverein zu unterschreiben?

Markus Schmitt: Ja, definitiv. Die Mannschaft, die Vorstandschaft, das Trainerteam und das gesamte Umfeld haben mich direkt überzeugt.

Als letztes hast du beim VfR Mannheim die Schuhe geschnürt, warst danach vereinslos. Kannst du kurz skizzieren, wie du diese Zeit erlebt hast?

Markus Schmitt: Das war eine schwere Zeit für mich. Am meisten fehlten mir die Zugehörigkeit zu einem Team und die Routine des täglichen Trainings mit dem Ball. Dennoch habe ich nie den Mut verloren und diese Zeit genutzt, um körperlich topfit zu bleiben und mich für neue Aufgaben zu empfehlen.

Du hattest die Möglichkeit bei Mainz 05 unter Thomas Tuchel und in der U18 unter Marco Pezzaiuoli zu trainieren. Was hat dir dies an Erfahrung gebracht?

Markus Schmitt: Thomas Tuchel ist für mich einer der besten Trainer, unter denen ich in meiner noch jungen Karriere trainieren durfte. Vor allem seine Art, eine Mannschaft auf ein Spiel einzustimmen und zu motivieren, hat mich geprägt. Die Erfahrungen, die ich in der U18 Nationalmannschaft sammeln durfte, waren einmalig. Es ist etwas Unvergleichliches, und eine zusätzliche Motivation im Trikot seines Landes auflaufen zu dürfen.

Du bist mit 21 Jahren noch sehr jung. Wo siehst du dich fußballerisch momentan?

Markus Schmitt: Ich versuche jeden Tag, in jeder Trainingseinheit das Beste zu geben und mich sportlich sowie persönlich weiterzuentwickeln.

Inwiefern kann die Borussia ein wichtiger Meilenstein deiner Karriere sein?

Markus Schmitt: Soweit denke ich noch gar nicht. Im Moment zählt für mich nur die Borussia. Ich möchte hier erfolgreichen Fußball spielen. Alles Weitere wird man sehen.

Welches Potential schreibst du deiner neuen Mannschaft zu?

Markus Schmitt: Ich denke, dass die Mannschaft ein enormes Potential hat und wir, wenn jeder sein Können abruft und wir als Einheit auftreten, sehr erfolgreich an der Tabellenspitze mitspielen werden.

Welche Qualität bringst du in das Team?

Markus Schmitt: Ich habe bei meinen vorherigen Stationen FSV Mainz 05 und Eintracht Frankfurt eine sehr gute technische Ausbildung genossen. Meine größten fußballerischen Qualitäten sehe ich beim schnellen Passspiel in die Spitze sowie meinen offensiven Dribblings. Ich bin trotz meines jungen Alters schon ein erfahrener Spieler, habe einen großen Ehrgeiz und möchte immer gewinnen.

Am Samstag geht es gegen den SV Gonsenheim. Kennst du die Mannschaft und wie blickst du auf dein erstes Spiel im Ellenfeld?

Markus Schmitt: Ich habe ein, zwei Spiele vom SV Gonsenheim gesehen. Speziell in der Offensive ist die Mannschaft sehr stark besetzt. Die Schwachstelle könnte die Defensive werden. Wir wollen uns auf alle Fälle optimal auf das Spiel vorbereiten, die Schwächen des Gegners ausnutzen und die drei Punkte holen.

Welche Worte möchtest du abschließend an die Fans richten?

Markus Schmitt: Ich freue mich auf eine tolle restliche Saison und hoffe, dass all unsere Fans uns weiterhin so toll unterstützen werden wie bisher.

Danke für das Interview und alles Gute für deine erste Saison im Ellenfeld!

Das Interview führte Till Hust

 

 

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