Jessy Woll beim Pokalspiel gegen den 1. FFG Homburg (Foto: Th. Burgardt)

Homburg zwei Tore besser

Zwei Tore entschieden in der dritten Runde des diesjährigen Saarlandpokals zwischen unserer Borussia und dem 1. FFG Homburg 2001 über Sieg und Niederlage. Der ligahöhere Gast aus Homburg machte diese beiden Tore und zog damit insgesamt verdient in Runde vier ein. Die Borussenmädels sind nun zwar ausgeschieden, konnten aber eine wichtige Selbsterkenntnis mitnehmen: auch gegen einen lange eingespielten und vorne positionierten Landesligisten konnte man eine solide Leistung abrufen. Das ist beruhigend!

Gesundheitsbedingt fehlte Oli Rinder am Sonntag Michelle Müller als wichtige Mannschaftsstütze. Auch ohne Denise Fleischmann musste Rinder erneut planen. Neunkirchens Kapitänin und Symphatieträgerin Christin Schmidt gab hingegen nach ihrem gesundheitsbedingten Ausfall letzte Woche alles – sie musste jedoch leider aufgrund von Luftnot bereits nach 15 gespielten Minuten den Platz schon wieder verlassen. Wir stehen hinter dir! Kopf hoch, Chrissi! Die Borussia bemühte sich bei herrlichem Herbstwetter um einen guten Start. Das Spiel gestaltete sich auch wirklich zunächst sehr ausgeglichen. Allerdings gelang der Borussen-Offensive kein zwingender Vorstoß – sprich: kein wirklich gefährlicher Torabschluss. Der Gast aus Homburg nutzte seine wenigen Chancen konsequent. In der 30. Minute spitzelte Diana Fröhlich den Ball an Borussentorfrau Isi Biehl vorbei – 0:1. Unmittelbar danach versuchte es Homburg erneut, der Schuss flog aber über das Lattenkreuz hinweg. Nach einem sehenswerten Vorstoß über die Außen, flankte in der 38. Minute Mandy Schappon in die Mitte, wo wieder Diana Fröhlich richtig stand und per Kopf traf. Die Borussia machte trotzdem ein engagiertes Spiel und versuchte auch in der zweiten Halbzeit am Ball zu bleiben. Die größte Chance hatte dabei Helena Kiefer in der 70. Minute. Ihr Soloabschluss landete leider am Pfosten. Vielleicht hätte man mit diesem Treffer den Landesligisten nochmal in die Knie zwingen können, doch auch ein Weitschuss von Jessy Woll wollte nicht mehr ins Tor gehen. Defensiv stand Neunkirchen im zweiten Durchgang sehr robust. Ein konkreter Klassenunterschied war außer den beiden Toren nicht wirklich zu erkennen.

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Diese wichtigen Erkenntnisse kann man nun in die ohnehin wichtigere Ligarunde mitnehmen. Hier wartet bereits nächste Woche auswärts die DJK St. Ingbert. Es geht immer weiter, Mädels! Haltet euch nicht an Niederlagen auf, sondern blickt gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft! 

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