Enver Marina ist zurück bei der Borussia (Foto: Th. Burgardt)

„Hier kann man viel bewegen“

Er ist zurück bei der Borussia, er ist zurück bei einem Verein, der ihm viel ermöglicht hat. Enver Marina steht seit letzter Woche wieder in Neunkirchen unter Vertrag und freut sich sichtlich über seine Rückkehr. Im Interview spricht der heute 37-jährige über die Beweggründe für seinen Wechsel, Ambitionen und berufliche Perspektiven.

Enver, nach sechs Jahren trägst du wieder das „Goldene B“ auf deiner Brust. Wie fühlt es sich an?

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Enver Marina: Ich habe hier sehr gute Jahre gehabt und denke oft an die vielen tollen Fans und Menschen im Umfeld. Aus diesem Grund freue ich mich, wieder zurück zu sein!

Wie kam der Transfer zustande?

Enver Marina: Nach der Verletzung von Thomas Wiener hat mich Dieter Ferner angerufen und gefragt, ob ich aushelfen kann. Weil er in meiner Karriere bereits so vieles für mich getan hat, habe ich auch nicht lange gezögert und direkt zugesagt.

Du wirst die Nummer Zwei hinter Sebastien Flauss sein. Wie möchtest du dem Team dennoch weiterhelfen?

Enver Marina: Ich werde Sebastien weiterhelfen, ihn auf seinem Weg begleiten und natürlich Glück für die Runde wünschen. Mit meiner Erfahrung, denke ich, kann ich die Mannschaft pushen. Es gibt also keinen Stress, es passt alles!

Mit Hajdarovic, Kizmaz, Dafi und Ferner hast du viele alte Bekannte aus Saarbrücken um dich. Macht das die Arbeit umso angenehmer?

Enver Marina: Auf jeden Fall! Ich kenne die Jungs fast alle und freue mich, jetzt ein Teil von ihnen zu sein. Am Ende hoffe ich natürlich, den Aufstieg zu schaffen.

Was bedeutet die Borussia für dich?

Enver Marina: Vieles! Sie ist ein absoluter Traditionsverein, bei dem vieles zu bewegen ist. Mit einem möglichen Aufstieg und der Jugend könnte man hier wieder etwas aufbauen.

Enver Marina ist zurück bei der Borussia (Foto: Th. Burgardt)

Nachdem du den FCS verlassen hattest, warst du bis vor kurzem vereinslos. Hat es dich gekitzelt, wieder die Fußballhandschuhe zu tragen?

Enver Marina: Ich glaube, ich habe nach dem Stress in Saarbrücken einfach mal eine Pause gebraucht. Klar kitzelt es dann aber schnell wieder, wenn du viele Jahre als Profi gespielt hast. Für mich stand schnell fest, dass ich wieder spielen muss. Die damaligen Angebote von mehreren Vereinen haben mir aber nicht gepasst. Hier in Neunkirchen passt es jetzt wunderbar!

Wie erlebst du die Mannschaft bisher im Training?

Enver Marina: Die Jungs sind sehr nett und geben alles in den Trainingseinheiten. Es freut mich, das zu beobachten und gemeinsam mit ihnen arbeiten zu dürfen.

Wie nimmst du die vielen positiven Reaktionen über deine Rückkehr wahr?

Enver Marina: Es war eine große Freude für mich, dies zu sehen. Ich bin auch ein Typ Mensch, der sich immer viel Zeit für die Fans nimmt. Sie sind sehr wichtig für uns und geben uns sehr viel!

Was ist mit dem Team dieses Jahr möglich?

Enver Marina: Wir werden von Spiel zu Spiel schauen und nichts überstürzen. Wenn wir so spielen, wie wir trainieren und Erfolge einfahren, werden wir am Ende auch ganz weit oben stehen.

Nebenbei hast du die „Enver Marina Torwartschule“ eröffnet. Kannst du kurz etwas darüber erzählen?

Enver Marina: Durch meine Erfahrung, die ich in meiner Karriere sammeln durfte, möchte ich jungen, talentierten Nachwuchstormännern, die z.B. in der Kreisliga spielen, ihren Weg zeigen und sie auf diesem unterstützen.

Herzlichen Dank für das Interview Enver und viel Erfolg bei deiner Borussen-Rückkehr!

Das Interview führte Till Hust

 

 

 

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