Giuseppe Ferraro, Dieter Ferner, Edgar Weller, Mario Rino (Foto: Th. Burgardt)

„Fußball ist nicht planbar“ – SZ-Interview

In der heutigen Ausgabe der Saarbrücker Zeitung berichtet Neu-Trainer Dieter Ferner im Interview mit den Redakteuren der SZ über seinen ersten Eindruck beim saarländischen Traditionsverein Borussia Neunkirchen: die Struktur der Mannschaft, die medizinische und organisatorische Betreuung im Verein, die Struktur der Jugendarbeit, seine Ziele mit der Borussia sowie über die Kaderstärke und geplante Transferaktivitäten.

Hier ein Auszug aus der Saarbrücker Zeitung:

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Herr Ferner, Sie sind nun 25 Tage im Traineramt bei Borussia Neunkirchen. Sind Sie mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung zufrieden?

Dieter Ferner: Die Testspiele waren bisher nicht das Gelbe vom Ei. In Klarenthal haben wir zwar 3:0 gewonnen, und die erste Halbzeit war auch in Ordnung. Aber die zweite Hälfte war eine Katastrophe. Gegen Saar 05 (1:3, Anm. d. Red.) war die erste Halbzeit schlecht, aber die zweite dann ordentlich. Gegen Elversberg (1:2) haben wir uns durch zwei krasse Abwehrfehler in der zweiten Halbzeit selbst um den Erfolg gebracht. Die Ergebnisse sind zweitrangig, obwohl man auch die Testspiele gerne gewinnt. Mir ist aber wichtiger, wie sich die Mannschaft präsentiert. Auch beim Sparkassen-Cup in Großrosseln wurde es von Spiel zu Spiel besser, wenn auch das ein oder andere noch zu verbessern ist.

Haben Sie in den Halbzeiten, in denen es nicht so lief, wie Sie es sich vorstellen, Baustellen ausmachen können? Die Abwehr vielleicht?

Ferner: Naja, man kann schon sagen, dass wir drei von unseren fünf Gegentoren hätten verhindern müssen. Die Abstimmung im Defensivbereich muss besser werden. Und auch die individuellen Fehler im Abwehrbereich dürfen in dieser Häufigkeit nicht vorkommen.

Ist das vielleicht ein Grund, die Mannschaft noch einmal zu verstärken?

Ferner: Nein, das sehe ich im Moment nicht so. Wir haben zwar keinen großen Kader und mit Arif Karaoglan, Julian Bidon und Tim Cullmann schon Spieler, die einige Wochen ausgefallen sind oder noch werden, aber wir müssen mit dem leben, was zurzeit da ist. Wie in anderen Vereinen ist auch in Neunkirchen der finanzielle Rahmen auf Kante genäht. Wir könnten also nur noch einmal nachlegen, wenn uns der eine oder andere das Zeichen gibt, den Verein verlassen zu wollen.

Quelle: http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/sport/Fussball-ist-nicht-planbar;art2820,4376619#.UBAP4KBbySp

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