Felix Dausend im Borussentrikot (Foto: Th. Burgardt)

„Freue mich sehr, hier unterschrieben zu haben“

 Von der SV Elversberg und somit der dritten Bundesliga, wechselte Felix Dausend in der Winterpause zur Borussia ins Neunkircher Ellenfeldstadion. Im Interview spricht der „Butterkuchenbomber“ über seine Beweggründe, Ambitionen und privates.

Felix herzlich Willkommen bei der Borussia! Bist du gut angekommen?

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Felix Dausend: Danke, ich wurde sehr gut empfangen und aufgenommen!

Kaum warst du eingetroffen, durftest du am vergangenen Wochenende direkt beim Masters-Finale ran. Ein besonderes Erlebnis?

Felix Dausend: Ja allerdings. Es war das erste Mal, dass ich bei einem Masters dabei war und dann direkt im Finale. Das Endergebnis kennst du ja… 😉

Nachdem feststand, dass du Elversberg verlassen wirst, warst du beim Regionalligisten Wormatia Worms im Probetraining. Wolltest du ursprünglich also in eine höhere Liga wechseln?

Felix Dausend: Klar versucht man als Fußballer immer so hoch wie möglich zu spielen. In meinem Fall war es natürlich schwierig, innerhalb kürzester Zeit, einen adäquaten Verein zu finden.

Warum fiel die Entscheidung dann auf die Borussia?

Felix Dausend: Ich hatte mehrere positive Gespräche mit Dieter Ferner, die mich zu 100% überzeugt haben.

Ist Neunkirchen für dich ein echter Traditionsverein?

Felix Dausend: Neunkirchen ist für mich einer der traditionsreichsten Vereine im Saarland.

Von der dritten Liga in die Oberliga – siehst du das Ganze als Entwicklungsetappe?

Felix Dausend: Klar mache ich sportlich gesehen einen Rückschritt. Aber lieber zwei Schritte zurück, glücklich und Spielpraxis unter Wettbewerbsbedingungen, als unglücklich in Liga 3.

Welchen Einfluss spielten der Trainer, die momentane Tabellensituation und die Mannschaft bei deiner Entscheidungsfindung?

Felix Dausend: Eine sehr große! Der Trainer war einer der Hauptgründe. Aber auch der Verein, das Stadion, die Tradition und natürlich die Jungs, die ich schon über Jahre kenne, haben mich da positiv gestimmt. Die Tabellensituation spricht für sich, da ist alles drin.

Welche Impulse kannst du dem Team mit deiner Erfahrung geben?

Felix Dausend: Ich hoffe, nur positive!

Welche Ziele hast du mitgebracht?

Felix Dausend: Aufstieg! Pokalsieg!

Ist das Ellenfeld-Stadion mit seinen Fans nochmal eine Nummer größer als die Fankultur bei deinen alten Vereinen?

Felix Dausend: Als Elversberg vlt ja 😉 Aber als Saarbrücken eher weniger.

Werfen wir einen Blick auf die Person „Felix Dausend“. Wie würdest du dich selbst charakterisieren? Wie tickst du privat?

Felix Dausend: Ich bin ein sehr ausgeglichener Typ, der für jeden Quatsch zu haben ist!

Siehst du dich mit 25 Jahren im besten Fußballalter?

Felix Dausend: Ich fühle mich in jedem Alter gut (lacht)

Am Spielfeldrand fällt oft bei deinem Namen auch der Begriff „Butterkuchen“. Kannst du für alle Unwissenden kurz den Zusammenhang erklären?

Felix Dausend: Jaja der Butterkuchen…meine Großeltern betreiben das Café Lolo in Saarbrücken. Der Butterkuchen ist so zu sagen das Markenzeichen unseres Cafés. Lustige Geschichte: Die Bildzeitung hat sich zu Zeiten des 1. FC Saarbrücken sogar erlaubt, mich als „Butterkuchenbomber“ zu taufen. (lacht)

Welche Worte möchtest du abschließend an alle Fans richten?

Felix Dausend: Ich freue mich sehr in Neunkirchen unterschrieben zu haben und hoffe auf eine erfolgreiche Zeit!

Vielen Dank für das Interview, und vorallem Gesundheit und Glück für die Rückrunde!

Das Interview führte Till Hust

 

 

 

 

 

 

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