Danke Kurt Eisenhuth001

Der Eisenhuth Kurt nimmt Abschied

Nach 39 Jahren auf der Lakai heißt es nun „aus und vorbei“

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Kurt Eisenhuth, die Seele der Lakai, nimmt nach nunmehr über 39 Jahren den Hut und verabschiedet sich leise. Eigentlich hatte ja niemand so schnell damit gerechnet, immerhin ist der Kurt erst „fast“  74 und noch immer in Top-Form. 1975 hat er dort angefangen, wo schon so viele große Borussen trainiert und gespielt haben. Stefan Kuntz und Jay Jay Occocha durfte er noch persönlich kennenlernen, den Ertz Willi, Schreier Hennes, Es Schäumche (Günter Schröder) und viele der Ex Bundesligisten kennen ihn und schätzen ihn. Den Henkes Jupp hat er sowohl als Spieler als auch als Trainer erlebt. Ebenso den Histing Heinz. Viele Trainer und Spieler der Borussia hat er kommen und gehen sehen, einige von ihnen schon überlebt. Und nun, Trainingsauftakt auf der Lakai ohne Kurt? Geht gar nicht! Gerade in diesem Jahr mussten die Borussen wegen einer Sportveranstaltung auf dem Gelände neben dem Ellenfeld starten. Das war irgendwie nicht das Gleiche.

Nun hört er auf nach 39 Jahren als Platzwart, nein als „Seele der Lakai“ und nichts ist mehr so wie es war. Keiner der mehr die aktuellen Spielpläne an die Leute verteilt, keine der legendären Frikadellen von Kurts Frau (hab ich persönlich leider nie bekommen) und auch keine Fachsimpelei mehr während des Trainings. Keiner der mich beim Joggen begrüßt. Sprüche wie „ früher war alles besser, früher war alles aus Holz“ und ähnliche Floskeleien werden mir in Zukunft fehlen. Und nicht nur die. Danke Kurt, für die schöne Zeit Deine Zuverlässigkeit und Deine offene, herzliche Art. Ich hoffe es gibt einen Weg wie Du der Borussia noch eine Weile erhalten bleibst. Wir freuen uns, wenn Du mal bei einem Training oder noch besser, bei einem Spiel vorbei schaust.

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