Alte Liebe lebt (Foto: Th. Burgardt)

Das muss einmal gesagt werden

Borussia Neunkirchen konnte am vergangenen Samstag  mit einem 3:1-Auswärtssieg beim SV Mehring seine Erfolgsbilanz weiter ausbauen. Der Sieg in Mehring katapultierte die Borussia gleichzeitig auf Platz drei der Oberliga-Tabelle.Die Mannschaft von Trainer Michael Petry ist nunmehr seit acht Pflichtspielen ungeschlagen. sechs Siege und zwei Unentschieden bei 23:8 Toren sind ein eindeutiger Beleg für den sportlichen Aufwärtstrend der letzten Wochen. „Die Mannschaft hat sich hervorragend entwickelt. Zusammenhalt und Teamgeist sind der Schlüssel für unseren Erfolg“, bilanzierte „Tunji“ Adeyemi nach dem Sieg in Mehring und dem ausgelassenen „Siegertanz“ von Mannschaft, Trainer und Funktionsteam vor dem Borussen-Fanblock.

Es war in der Tat ein toller Fußballabend, an dem man das Gefühl hatte, dass nun auch das Neunkircher Umfeld endlich die guten Leistungen der Mannschaft anerkennt. Fans, Mannschaft und Vorstand feierten bei Bier und Moselwein den vierten Sieg im fünften Oberligaspiel.

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„Es freut uns ganz besonders zu sehen, wie ausgelassen und friedlich Fans und Mannschaft den Sieg in Mehring gefeiert haben und wie vorbildlich sich unsere Fans in Mehring verhalten haben. Das macht auch den Jungs auf dem Platz einfach mehr Spaß, wenn die Unterstützung von den Rängen da ist. Da macht Fußball doppelt so viel Spaß“, resümierte der Vorstandsvorsitzende Martin Bach nach dem Spiel. In der Pressekonferenz heimste die Borussia vom Trainer der Heimmannschaft noch ein dickes Kompliment ein. „Das war fußballerisch mit Abstand die beste Mannschaft, gegen die wir bislang gespielt haben“, überschüttete Mehrings Trainer Frank Meeth die Mannen von Trainer Michael Petry geradezu mit Lob, bevor die junge Borussenmannschaft die rund einstündige Heimfahrt von der Mosel an die Blies antrat.

„Die harte Arbeit von Mannschaft und Trainer trägt mehr und mehr Früchte. Michael Petry macht einen richtig guten Job. Wir haben insbesondere auch mit dem jungen Trainer eine gute Wahl getroffen. Er hat die Mannschaft zu einer verschworenen Einheit geformt, die mittlerweile richtig guten und attraktiven Fußball spielt“, resümierte der Vorstandsvorsitzende vor der Heimfahrt in die frühere Hüttenstadt, während Sportvorstand Tunji Adeyemi den Blick schon wieder nach vorne richtete. Am kommenden Samstag um 15.30 Uhr kommt mit dem SVN Zweibrücken der bisher punkt- und sieglose Tabellenletzte ins Ellenfeld-Stadion. Anstoß ist um 15.30 Uhr. „Tunji“ Adeyemi warnt vor dieser Aufgabe: „Das wird kein Selbstläufer. Jeder erwartet von uns einen klaren Sieg gegen den Letzten. Wir müssen konzentriert an die Aufgabe herangehen, dürfen uns jetzt nicht selbst unter Druck setzen und uns auch nicht von der wachsenden Erwartungshaltung von außen unter Druck setzen lassen.“ In die gleiche Kerbe schlug auch Salmrohrs Trainer Paul Linz, der vom Spiel seiner Mannschaft in Zweibrücken nach Mehring gereist war und „von einem harten Stück Arbeit“

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