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Borussia und Patschinski gehen getrennte Wege

Borussia Neunkirchen und Nico Patschinski werden künftig getrennte Wege gehen. Der Fußball-Oberligist reagierte damit auf die Ankündigung des Spielers nicht mehr am Trainings- und Spielbetrieb des Vereins teilnehmen zu werden.

Patschinski wurde vom Neunkircher Präsidenten, Giuseppe Ferraro, mithilfe einer beruflichen Perspektive in dessen Firma „F&R Industriedemontage und Abbruch GmbH“ ins Saarland gelockt. Allerdings erschien der 34-jährige Stürmer, ohne Angaben von Gründen, in den letzten zwei Monaten nur noch sporadisch auf seiner Arbeitsstelle und in den letzten vier Wochen fehlte er gänzlich, weshalb das Arbeitsverhältnis somit hinfällig wurde.

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„Wir waren mit Nico Patschinski sehr geduldig, aber ein solches Verhalten können und wollen wir bei F&R nicht tolerieren. Wir haben in unserem Unternehmen Werte, die gelebt werden müssen und die wir auch tagtäglich vorleben. Auch könnte ich das meinen treuen und zuverlässigen Mitarbeitern nicht erklären. Nach einem persönlichen Gespräch zwischen dem Spieler und mir beim Spiel gegen Völklingen, erreichte unseren Sportvorstand, Martin Bach, am Sonntag eine Mail, in der uns Patschinski mitteilte, nicht mehr erscheinen zu wollen. Eine derartige Zusammenarbeit ist für die Borussia nicht tragbar. Persönlich bedaure ich, dass der Spieler die Chance einer beruflichen Perspektive nicht wahrgenommen hat“, so der Neunkircher Vereinsvorsitzende Ferraro. Eine Einigung sei nicht in Sicht gewesen.

Borussia Neunkirchen wünscht Nico Patschinski, der im Januar 2011 nach Neunkirchen wechselte, für seine sportliche sowie für seine berufliche Zukunft alles Gute.

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