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Borussia Neunkirchen heißt Flüchtlinge willkommen!

Auf der Flucht vor Gewalt, Verfolgung oder Hunger kommen aktuell so viele Menschen nach Deutschland wie seit Langem nicht mehr.

Viele haben alles verloren und sind unter lebensgefährlichen Umständen geflohen. Sie benötigen Solidarität und Unterstützung. Der Fussball hat die Kraft, Menschen auch über kulturelle Unterschiede hinweg zusammenzubringen und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Fussball fördert die Begegnung, schafft Verständigung und baut wechselseitig Vorurteile ab.
In diesem Sinne wird sich auch Borussia Neunkirchen engagieren, mit dem Ziel in Neunkirchen lebende Flüchtlinge zu integrieren.

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So lud der Verein in dieser Woche 6 aus Syrien stammende Flüchtlinge zu einem ersten Schnuppertraining ein.
Ahmad Allaham, Shahin Zakaria, Alvez Alaa, Anas Alkharfan, Ali Mulla-Rached und Zayzar Ahmad zeigten sich angesichts der Größe und Aura, die das Ellenfeld auch in leerem Zustand verströmt, zunächst sehr beeindruckt. Doch bereits nach wenigen Minuten und nach den ersten gespielten Bällen brach das Eis und die Jungs kickten mit großem Spass und Eifer ihre erste Schnuppereinheit.

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In diesem Sinne: Willkommen bei Borussia Neunkirchen!

Und weil es thematisch zum Thema passt, eine weitere Information:

An diesem Samstag, den 18.07.15, feiern die Fussballer des TSC Neunkirchen mit ihren Angehörigen zusammen mit der Yunus Emre Moschee das Ende des Ramadan. Die Feier startet ab 13.30 Uhr auf dem Nebengelände des Ellenfeldes. Als weitere Gäste dürfen wir FC Türkiyem Sulzbach und SC Ay Yildiz Völklingen begrüßen. Im Laufe des Nachmittags finden auf dem Kunstrasenplatz drei Freundschaftsspiele mit diesen Mannschaften statt. Das erste Spiel beginnt um 14 Uhr.
Für Essen und Trinken, zu familienfreundlichen Preisen, ist bestens gesorgt.

Ein ganz herzlicher Dank geht an Herrn Okan Kaya, der hier die Verbindungen geknüpft hat.

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Titelfoto:

Unser langjähriger Jugendleiter Joachim Weber hat sich spontan bereit erklärt, die syrischen Flüchtlinge zu unterstützen und sie bei allen organisatorisch notwendigen Dingen, wie Versicherungsschutz, Behördengängen, Spielberechtigungen uvm. zu begleiten und Hilfestellungen zu leisten.