Johannes Steinbach, Paul Linz, Dieter Lüders, Nico Patschinski, Fabio Fuhs, Daniel Petersch, Julian Bidon, Catalin Racanel (Foto: Daniel Prediger)

Borussia in den Trierer Medien

Einen interessanten und lesenswerten Artikel über die Geschichte der Borussia, die erheblichen Altlasten, mit denen der Verein zurzeit zu kämpfen hat sowie über die Bedeutung unseres Cheftrainers Paul Linz, des neuen Geschäftsführers Dieter Lüders sowie der ehemaligen Spieler der Trierer Eintracht hat Herr Eric Thielen für „16 vor – Nachrichten aus Trier“ geschrieben.

„Mit ex-Eintrachtlern zu neuem Glanz

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Neunkirchen im Saarland, ehemals das größte Dorf Deutschlands. Der Verein heißt Borussia. Die goldenen Zeiten, als Eisen floss und Funken im Walzwerk sprühten, sind verblasst. Damals spielte die Borussia in der Bundesliga. Längst wird kein Metall mehr gegossen, und der Klub, einst Stolz einer ganzen Region, dümpelt in den Niederungen des Amateurfußballs vor sich hin. Acht ehemalige Spieler von Eintracht Trier wollen das in den nächsten Jahren ändern. Paul Linz gibt die Kommandos, Dieter Lüders assistiert. Und Nico Patschinski, Catalin Racanel, Fabio Fuhs, Julian Bidon, Daniel Petersch und Johannes Steinbach sollen auf dem Platz dafür sorgen, dass etwas vom alten Glanz der Borussia ins Ellenfeld zurückkehrt.

NEUNKIRCHEN/SIRZENICH. Wer von ganz oben auf der Steiltribüne im Ellenfeldstadion nach unten blickt, weiß, dass Steine leben. Nicht biologisch, aber in der Erinnerung. Es ist ein magischer Ort. Jede Ritze, jede Fuge verströmt den Geist der Zeit. Wie eine Trutzburg des alten Fußballs liegt das Ellenfeld mitten in Neunkirchen. Keine sterile Multifunktionsarena aus Stahl und Glas. Hier wirkte als Trainer die Dortmunder Legende Alfred Preißler, der einst den inzwischen legendären Satz prägte: “Grau ist alle Theorie – entscheidend ist auf’m Platz!” Hier trotzte die Borussia in den 1960er Jahren den Großen der Zunft, widerstand als kleinste deutsche Bundesligastadt den Angriffen der Kicker aus München, Köln und Hamburg. Wer die Augen schließt und die Steine des Ellenfelds auf sich wirken lässt, kann sie heute noch sehen, die wirbelnden Borussen in ihren schwarz-weißen Hemden.

Im nächsten Jahr feiert das Stadion seinen 100. Geburtstag. 1912 wurde es eingeweiht. Im ersten Spiel traf Borussia Neunkirchen auf eine Auswahl des Infanterie-Regiments 105 aus Straßburg, das damals – noch vor dem ersten Weltkrieg – zum Deutschen Reich gehörte. Es war der 7. April 1912. Viel ist seither passiert. Für manche zu viel. “Borussen-Leo” musste den finanziellen Kollaps seines Vereins nicht mehr miterleben. Leo Düppré starb 1999. Er war der Fan von Borussia, weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Im Trikot seines geliebten Klubs verteilte er vor jedem Spiel Schokolade an die kleinen Fans. 2003 musste der Verein Insolvenz anmelden. Missmanagement und Misserfolge und ein Schuldenberg von über 500.000 Euro trieben die Borussia in den Ruin.

Acht Jahre sind seither vergangen. Im Ellenfeld wird immer noch Fußball gespielt (…)“

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